Im ersten Weltkrieg war die Kommunikation der belgischen Armee noch mittels überirdischer Leitungen erfolgt, was vielerorts zu Ausfällen und dementsprechenden Problemen führte. Deshalb entschied man sich im Rahmen der Anlage der PFL für eine komplett unterirdische Leitungsführung.
Verbindungsknoten der Leitungen wurden die insgesamt 34 Telefonbunker, namentlich „Central Téléphonique Fortifiée“, kurz CTF, die wiederum zentral mit dem Bunker CTF1 auf dem Gelände des ehemaligen niederländischen Forts de la Chartreuse in Lüttich, rechtsseitig der Maas und der CPRA unterhalb der ehemaligen Citadelle westseitig der Mass verbunden waren.
Zusätzlich wurden ca. 200 „Chambres de connexion“ installiert, die wie militärische Telefonzellen nutzbar waren: Von außen mittels bodenbündiger Metallabdeckung als Kanalschacht getarnt, konnten Militärangehörge mittels Spezialschlüssel hier in eine kleine unterirdische Kammer gelangen, in der sie ihr Feldtelefon an das Netzwerk anschließen konnten.
Dies war unter anderem nötig, da die reinen Verteidigungsbunker nicht mit dem Netzwerk verbunden waren.
Die CTF-Bunker können wie folgt aufgeteilt werden:
T.2.L. – Téléphones 2ème ligne – „Telefon(bunker) der zweiten Reihe“, zwischen dem Ostufer der Mass und der PFL2 gelegen
CTF1 – CTF2 – CTF3 – CTF4 – CTF5 – CTF6 – CTF7 – CTF8 – CTF9 – CTF10 – CTF11 – CTF12
T.1.L. – Téléphones 1ère ligne – „Telefon(bunker) der ersten Reihe“, westlich der PFL1 gelegen
CTF13 – CTF14 – CTF15 – CTF16 – CTF17 – CTF18 – CTF19 – CTF20 – CTF21 – CTF22 – CTF23 – CTF24 – CTF25 – CTF26 – CTF27 – CTF28
R.G. – Le réseau de la rive gauche – „Das Netzwerk des linken Ufers“, westlich der Maas gelegen
CTF35 – CTF36 – CTF38 – CTF39 – CTF40 – CTF41
Hier ist zu bemerken, dass CTF35 östlich der Mass liegt, aber durch die Leitungsführung zum R.G. gezählt wird.
Des weiteren zählt das „Centre de Renseignements Avancé Fléron“ zu den im Netzwerk verbundenen stratetisch relevanten Punkten.