Die PFL1 ist die größte Verteidigungskette der PFL und reicht als östlicher Halbkreis von Ében-Émael im Norden bis nach Comblain-au-Pont im Süden um die Stadt Lüttich. Ergänzend zu den in den 1930er-Jahren neu angelegten Forts, wurden von Visé bis Comblain-au-Pont 178 Bunker errichtet, um die Lücken zwischen diesen Forts abzudecken.
Die Bunker sind – gegen den Uhrzeigersinn, beginnend im Süden – jeweils mit 2 Buchstaben nach den Orten oder Ortsmarken benannt, zwischen denen sie liegen und dann durchnummeriert. Meist etwas zurückliegend, westlich der Verteidigungsbunker, befinden sich zum Teil Observationsbunker, welche höhere Nummern tragen, sodass die Nord-Süd-Lage nicht immer an der Nummerierung erkennbar ist. Zum Teil gibt es zusätzliche Bunker mit der selben Nummer, welche mit „bis“ (lateinisch „zweimal“) und „ter“ (lateinisch „dreimal“) benannt wurden. Diese liegen ebenfalls meist hinter den erstbenannten, in Richtung der Stadt.
Die meisten Bunker waren Verteidigungsbunker und an ihrer – der erwarteten Angriffsrichtung zugewandten – Front mit einer Schießscharte ausgestattet.
Etwa 1/10 der Bunker pro Abschnitt, waren Observationsbunker, die – komplett im Boden eingelassen – keinerlei Schießscharte hatten, jedoch mit einer markanten Metallkuppel mit Sichtschlitzen ausgestattet waren, aus welcher das Umland beobachtet werden konnte. Diese waren jeweils dem nächstgelegenen Fort zugeteilt, um dort Meldung zu machen.
Sämtliche Bunker wurden aus armiertem Beton gebaut, wobei die Wände und Decken der Verteidigungsbunker rundherum eine Dicke von 1,3m hatten. Lediglich bei den Oberservationsbunkern wurden rückseitig teils geringfügig dünnere Wände errichtet, da davon ausgegangen wurde, dass hier nicht mit einem direkten Beschuss zu rechnen war.
So geschützt konnte selbst der Volltreffer eines Panzers des Typs Königstiger mit einem 88mm-Kaliber-Geschoss einen Bunker nicht zerstören. Erst Geschosse ab einem Kaliber von 150mm wurden den Bunkern zum Problem.
Comblain-au-Pont mit einem lediglich projektierten Fort
CS1 – CS2 – CSA – CS3 + obstruction – CS4 – CS5 – CS6 – CS7 – CS8 – CS9 – CS10/CS11 – CS12 – CS13 – CS13bis – CS14 – CS15 – CS16 – CS17 – CS18 – CS19 – CS20 – CS21 – CS22 – CS23 – CS24 – CS25 + Guardhouse – CSV – CSW – CSX – CSY – CSA5 – CSA5bis + Guardhouse
Sougné-Remouchamps mit einem lediglich projektierten Fort
SB1 – SB2 – SB3 – SB4 – SB5 – SB6 – SB7 – SB8 – SBA – SBB – SBC – SBD – SBE – SBF – SBG
Becco
BV 1 – BV2 – BV3 – BV4 – BV5 – BV6 – BV7 – BV8 – BV9 – BV10 – BV10bis – BV11 – BV11bis – BV12 – BV12bis – BV Mont – BV13 – BV14 – BV15 – BV16 – BV17 – BV17bis – BV18 – BV19 – Fort Tancrémont – BV20 – BV20bis – BV21 – BV22 – BV23 – BV Vesdre + obstruction
(La) Vesdre – der Fluss Weser bei Pepinster
VM1 – VM1ter – VM2 – VM3 – VM4 – VM5 – VM6 – VM7 – VM8 – VM9 – VM10 – VM11 – VM12 – VM13 – VM14 – VM15 – VM16 – VM17 – VM18 – VM19 – VM20 – VM21 – VM22 – VM23 – VM24 – VM24bis – VM25 – VM26 – VM27 – VM28 – VM29 – VM29bis – VM29ter – VM30 – VM31 – VM32 – VM33 – VM34 – VM35 – VM36 – VM37
Manaihant mit dem lediglich projektierten Fort „Les Waides“
MM1 – MM2 – MM3 – MM305 – MM4 – MM5 – MM5bis – MM6 – MM7 – MM8 – MM9 – MM10 – Fort Battice – MM11 – MM12 – MM13 – MM14 – MM15 – MM16 – MM17 – MM18 – MM19
(Les) Margarines – eine Straße nördlich von Battice, östlich von Charneux
MN1 – MN2 – MN3 – MN4 – MN5 – MN6 – MN7 – MN8 – MN9 – MN10 – MN11 – MN12 – MN13 – MN14 – MN15 – MN16 – MN17 – MN18 – MN19 – MN20 – MN21 – MN22 – MN23 – MN24 – MN25 – MN26 – MN27 – MN28 – MN29 – MN30 – MN31
Neufchâteau mit dem Fort Aubin-Neufchâteau
NV1 – NV2 – NV3 – NV4 – NV5 – NV6 – NV7 – NV8 – NV9 – NV10 – NV11 – NV12 – NV13 – NV14 – NV15 – NV16 – NV17 – NV18 – NV19
Visé mit den Bunkern Vi1-Vi15 als Teil der PFL3
ein lediglich projektiertes Fort bei Moelingen / Mouland