Der Verteidigungsbunker CSA5bis befindet sich im Hang über der Rue Magrite in Sougné-Remouchamps.
Der Bunker selber ist komplett in der Erde eingelassen und mit einer Geschützkuppel des Typs APX-2B – eigentlich ein Geschützturm eines Panzers – versehen, die es nur an einer weiteren Stelle der PFL1, bei Bunker CS25 gibt. Der bodenbündige Bunkereingang befindet sich wenige Meter hinter der Geschützkuppel. Eingang und Geschützkuppel waren in einigen Metern Entfernung mit Stacheldraht umzäunt.
Der Bunker besteht aus dem Einstiegsschacht mit fest verbauter Leiter, einer Schleuse, einem Hauptraum und dem Bereich mit der Geschützkuppel, unter der sich Staubereich für Munition sowie ein Entsorgungsraum für die leeren Hülsen befindet.
Etwa 20 Meter hinter dem Bunkereingang befindet sich das dazugehörige Guardhouse, welches als Unterkunft für die Besatzung des Geschützbunkers fungierte. Das Gebäude entspricht der Standard-Bauform eines poste d’alerte, bestehend aus einem Hauptraum und einer von außen zu erreichenden Toilette. Eines der Fenster schaut unmittelbar auf die Geschützkuppel.
Der Bunker ist über einen steilen Wanderweg von der Rue Magrite aus erreichbar, der zuerst am Bunker CSA5 vorbeiführt. Von dort aus gelangt man über einen Trampelpfad zum Bunker CSA5bis.
Alternativ kann man dem Wanderweg weiter bergauf folgen und hinuntersteigen.
Das Guardhouse befindet sich wenige Meter oberhalb.
Beide Bauwerke sind frei zugänglich.
Der Eingang des Bunkers wurde anscheinend mehrfach mit bodenbündigen Metallplatten veschlossen, welche inzwischen am Fuß der Leiter im Bunker liegen. Aktuell befindet sich lediglich ein loses Gitter auf dem Eingang, sodass man sowohl durch den Eingang, als auch durch die die offene Rückseite der nicht mehr vollständigen Geschützkuppel, in den Bunker hineinklettern kann.
An der Geschützkuppel wurden alle losen Teile entfernt.
Genauso fehlen im Bunker die Trenntür sowie eine vermutlich vorhandene Telefon-Einrichtung. Hiervon sind noch diverse Kabelschellen vorhanden, die zu einer gekappten Leitung im Bereich des Einstiegs führen.
Bemerkenswert ist, dass sich im Einstieg noch die Originalleiter befindet, die bis auf wenig Rost an den einbetonierten Haltepunkten noch stabil und sicher nutzbar ist.
Der Boden des Bunkers ist überwiegend mit losen Steinen und Abfall bedeckt.
Wenn man sich am Bunker umschaut, kann man im Wald noch einige der Metall-Zaunpfähle der Umzäunung um den Bunker entdecken.
In Richtung des Guardhouses sind Reste von gemauerten Zaunpfosten zu erkennen, die ein Törchen vermuten lassen.
Vom Guardhouse sind nur noch die Außenmauern vorhanden, wobei die hintere Mauer, in der sich Toiletten- und Stauraum befanden, eingestürzt ist.
Vom Dach finden sich lediglich noch einzelne Scherben der Dachziegeln am Boden verstreut.
Je nach Quelle werden dieser sowie der benachbarte Bunker CSA5 nicht der PFL, sondern mit Bezug auf die Amel / Amblève der Ligne Devèze zugeordnet.
| Nächstgelegene Straße: | Rue Magrite, 4920 Aywaille, Belgien |
| Koordinaten des Bunkers CSA5bis: | 50°28’50.9″N 5°42’41.7″E |
| Google-Maps-Link zu Bunker CSA5bis: | zu Google Maps |
| Koordinaten des Guardhouses: | 50°28’51.1″N 5°42’42.4″E |
| Google-Maps-Link zum Guardhouse: | zu Google Maps |