Bei der PFL3 handet es sich um 42 Bunker auf der Ostseite des Flusses Meuse / Maas.
Nördlich und östlich um Visé sowie östlich um das nördlich von Argenteau gelegene Richelle, bilden die Bunker jeweils einen sogenannten „Brückenkopf“ (franz.: „tète de pont“), wobei sie nördlich von Visé mit den nördlichsten Bunkern der NV-Reihe auf den nördlichsten Punkt der PFL1 treffen und – die Lücke um Argenteau nicht beachtet – südlich an den nördlichsten Punkt der PFL2 bei Cheratte treffen. Somit ist das Ostufer der Maas zwischen den PFL1 und PFL2 zu etwa 2/3 abgedeckt. Den Bunkern vorgelagert finden sich teils Straßensperren.
Die Bunker sind jeweils mit zwei Anfangsbuchstaben nach den Orten Argenteau und Visé benannt und wie gehabt von Süden nach Norden durchnummeriert. Zudem gibt es zusätzliche Bunker mit der selben Zummer, welche mit „bis“ (lateinisch „zweimal“) benannt wurden. Diese liegen hinter den erstbenannten, in Richtung der Stadt.
„Tète de pont (Brückenkopf) Argenteau“
Ag1 – Ag2 – Ag3 – Ag4 – Ag5 – Ag6 – Ag7 – Ag8 – Ag9 – Ag10
„Tète de pont (Brückenkopf) Visé“
Vi1 – Vi2 – Vi3 – Vi4 – Vi5 – Vi6 – Vi6bis – Vi7 – Vi7bis- Vi8 – Vi9 – Vi10 – Vi11 – Vi12 – Vi13 – Vi14 – Vi15
Unmittelbar in der Stadt Lüttich befinden sich die „Abri contre-irruption“, sinngemäß „Schutzraum / Bunker gegen (feindliches) Eindringen (in die Stadt)“ und die „postes permanentes“, sinngemäß „dauerhaft (besetzte) Posten“.
Je ein IR-Bunker und ein bis zwei PP-Bunker bilden einen Verbund, der anhand ihrer gemeinsamen Nummer erkennbar ist. Die IR-Bunker liegen den PP-Bunkern jeweils vorgelagert, wobei sich davor nochmals Straßensperren befinden, die vom jeweiligen IR-Bunker aus betreut wurden.
Hierbei erfolgt die Nummerierung ausnahmsweise grob im Uhrzeigersinn.
IR – „Abri contre-irruption“
IR5 – IR6 – IR7 – IR8 – IR9 – IR10 – IR12 – IR13 + Corps de garde
Die Bunker IR1-IR4 sowie IR11 wurden nie gebaut.
PP – „Postes permanentes“
PP5A – PP8A – PP9A – PP9B – PP10A – PP11A – PP12A+B – PP13A1 + PP13A2
Die Bunker PP1-PP4 sowie PP6 und PP7 wurden nie gebaut. Die Bunker PP12A und B wurden lediglich projektiert, jedoch auch nicht gebaut.